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Vereinsführer


Vereinsführer

Vier Funktionäre von Eintracht Frankfurt im Nationalsozialismus
Studien zur Geschichte und Wirkung des Holocaust, Band 4 1. Aufl.

von: Maximilian Aigner

29,99 €

Verlag: Wallstein
Format: PDF
Veröffentl.: 02.11.2020
ISBN/EAN: 9783835345737
Sprache: deutsch
Anzahl Seiten: 304

Dieses eBook enthält ein Wasserzeichen.

Beschreibungen

Eintracht Frankfurt: ein liberaler und weltoffener Fußballverein in der Zeit des Nationalsozialismus.

Vor der Machtübernahme der Nationalsozialisten galt die Frankfurter Eintracht als liberaler und weltoffener Fußballverein. Imagebildend war vor allem das Engagement jüdischer Funktionäre, Athleten und Förderer, die großen Anteil an den sportlichen Erfolgen des Clubs hatten. Dennoch kooperierte die Eintracht ab 1933 wie die meisten Sportorganisationen relativ widerstandslos mit dem neuen Regime. Vier Funktionäre prägten die Politik des Vereins während der NS-Zeit maßgeblich – unter ihnen der Fußballstar und spätere Ehrenpräsident Rudolf Gramlich und der berühmte Leichtathlet Adolf Metzner. Eintracht Frankfurt hat in den vergangenen Jahren große Anstrengungen zur Aufarbeitung der Clubgeschichte unternommen. Eine umfassende Untersuchung zu den "Vereinsführern" fehlte jedoch bislang. Maximilian Aigner stellt ihre Lebenswege in biographischen Skizzen vor. Dabei schildert er nicht nur ihr Agieren als Sportfunktionäre, sondern rekonstruiert auch ihre persönliche Partizipation am nationalsozialistischen Herrschaftssystem.
Maximilian Aigner, geb. 1988, studierte Politikwissenschaft, Soziologie und Politische Theorie in München und Frankfurt a. M. Seit 2015 arbeitet er für das Fritz Bauer Institut zur Erforschung der Geschichte und Wirkung des Holocaust.

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