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Generation als Strategie


Generation als Strategie

Zwei Autorengruppen im literarischen Feld der 1920er Jahre. Ein deutsch-französischer Vergleich
Göttinger Studien zur Generationsforschung. Veröffentlichungen des DFG-Graduiertenkollegs "Generationengeschichte", Band 10

von: Ralph Winter

31,99 €

Verlag: Wallstein
Format: PDF
Veröffentl.: 01.08.2012
ISBN/EAN: 9783835320208
Sprache: deutsch
Anzahl Seiten: 431

Dieses eBook erhalten Sie ohne Kopierschutz.

Beschreibungen

Generation bzw. generation war in den 1920er Jahren in Deutschland wie in Frankreich ein verbreitetes Schlagwort, das in verschiedensten gesellschaftlichen Feldern und Diskursen verwendet wurde, um Gruppenzugehorigkeit oder Abgrenzung auszudrucken und gesellschaftliche oder kunstlerische Neuerungen durchzusetzen. Ralph Winter vergleicht zwei Gruppen von Autoren, die in dieser Zeit zu publizieren begannen und die sich als Vertreter der Nachkriegsgeneration einen Namen zu machen suchten: die deutsche Autorengruppe um Klaus Mann (Erich Ebermayer, Willi R. Fehse, Wolfgang Hellmert, Peter de Mendelssohn, Herbert Schluter, Wilhelm E. Suskind) und die franzosische Gruppe der Inquietude um die Zeitschrift Les cahiers du mois (Marcel Arland, Andre und Francois Berge, Maurice Betz, Rene Crevel, Daniel-Rops). Der Autor untersucht, auf welche Weise sie sich in ihren autobiographischen, essayistischen sowie literarischen Texten als Vertreter ihrer Generation beschreiben und wozu diese generationellen Selbstdarstellungen dienen. Er arbeitet heraus, dass es sich hier um eine Inszenierung von Generationalitat handelt, die eine Strategie zur Positionierung im jeweiligen literarischen Feld darstellt.

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