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Feldpostbriefe aus Stalingrad


Feldpostbriefe aus Stalingrad

November 1942 bis Januar 1943

von: Jens Ebert

15,99 €

Verlag: Wallstein
Format: PDF
Veröffentl.: 07.11.2013
ISBN/EAN: 9783835308268
Sprache: deutsch
Anzahl Seiten: 408

Dieses eBook erhalten Sie ohne Kopierschutz.

Beschreibungen

Als am 2. Februar 1943 die Schlacht um Stalingrad mit der Kapitulation der 6. deutschen Armee beendet wurde, begann augenblicklich der Kampf um ihre historische Wertung und Deutung. Die vernichtende Niederlage der bis dahin als unbesiegbar geltenden Wehrmacht wurde rasch mit mythologisierenden Begriffen und Bildern beschrieben - eine Art des Umgangs mit der Schlacht, die bis heute viele Darstellungen pragt. Der &quote;Mythos Stalingrad&quote; erhellt zwar nicht immer die militarischen Ereignisse, sagt dagegen aber viel uber Intentionen, Geschichtsbilder und Wertungsmuster der an seiner Schaffung Beteiligten und die zeitgenossischen gesellschaftlichen Diskussionen aus. Seit 1942/43 wurde die Schlacht haufig mit ganz verschiedenen Ansatzen politisch-ideologisch instrumentalisiert. Konstant ist, da der mythologische Ansatz stets durch &quote;Authentizitat&quote; in Form dokumentarischen Materials gestutzt wurde. Berichte und Briefe von Angehorigen der 6. Armee fanden und finden besonderes Interesse, zumal sie sehr rar sind. Zum 60. Jahrestag der groen Schlacht an der Wolga rief der fruhere Bundesauenminister Hans-Dietrich Genscher im Deutschlandfunk Koln dazu auf, noch nicht veroffentlichte Briefe von Angehorigen der Stalingrad-Armee einzusenden. Diese bislang unbekannten Zeugnisse werden im Band umfassend dokumentiert. Im einleitenden Essay wird der Geschichte der Mythologisierung der Schlacht um Stalingrad nachgegangen, werden historische Linien, politische Intentionen und geistige Deutungsmuster nachgezeichnet.

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