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Ends of War


Ends of War

Interdisciplinary Perspectives on Past and New Polish Regions after 1944
Polen: Kultur - Geschichte - Gesellschaft/Poland: Culture - History - Society, Band 5 1. Aufl.

von: Yvonne Kleinmann, Dorothea Warneck

27,99 €

Verlag: Wallstein
Format: PDF
Veröffentl.: 06.05.2019
ISBN/EAN: 9783835342699
Sprache: englisch
Anzahl Seiten: 376

Dieses eBook enthält ein Wasserzeichen.

Beschreibungen

Reflexionen über die komplexe Frage, wie sich Gesellschaften nach der Erfahrung von Krieg und Gewalt konsolidieren oder gar neu erfinden.

Der Zweite Weltkrieg wirkte in Polen wie in anderen europäischen Staaten weit über die unmittelbaren Kampfhandlungen hinaus. Okkupation, Zwangsarbeit, politische und rassistische Verfolgung sowie Grenzverschiebung prägten das Leben der Zivilbevölkerung. Viele der überlebenden Einwohnerinnen und Einwohner der Republik Polen fanden sich nach dem Ende der militärischen Auseinandersetzungen und dem Ende der Shoah unfreiwillig in anderen Regionen, auf dem Gebiet anderer neugebildeter Staaten oder im Exil wieder.
Die Beiträge dieses Bandes gehen davon aus, dass es ein Kriegsende weder in Polen noch in seinen Nachbarstaaten gab. In Lublin wurde nach der Befreiung durch die Rote Armee schon 1944 eine sowjetisch gelenkte Übergangsregierung eingesetzt, indessen dauerten Zwangsmigrationen und die Rückkehr von Displaced Persons bis in die frühen 1950er Jahre an. Auf mentaler Ebene prägten die unterschiedlichen Kriegserfahrungen Menschen und ihr Verhalten über Jahre oder gar Jahrzehnte.
Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes begreifen die unterschiedlichen Kriegsenden als Phasen der Transition und der Neuorientierung. Analytisch kommen historische, museologische, soziologische, rechtswissenschaftliche, linguistische und psychologische Perspektiven zum Tragen.
Paulina Guli?ska-Jurgiel, geb. 1979, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Aleksander-Brückner-Zentrum für Polenstudien an der Universität Halle.

Yvonne Kleinmann, geb. 1970, ist Professorin für Osteuropäische Geschichte an der Universität Halle und Direktorin des Aleksander-Brückner-Zentrums für Polenstudien in Halle.

Miloš Rezník, geb. 1970, ist Direktor des Deutschen Historischen Instituts in Warschau und Professor für Europäische Regionalgeschichte an der TU Chemnitz.

Dorothea Warneck, geb. 1982, ist Doktorandin am Institut für Geschichte der Universität Halle.

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