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Das 20. Jahrhundert vermessen


Das 20. Jahrhundert vermessen

Signaturen eines vergangenen Zeitalters
Geschichte der Gegenwart, Band 13

von: Martin Sabrow, Peter Ulrich Weiß

23,99 €

Verlag: Wallstein
Format: PDF
Veröffentl.: 30.01.2017
ISBN/EAN: 9783835340053
Sprache: deutsch
Anzahl Seiten: 336

Dieses eBook enthält ein Wasserzeichen.

Beschreibungen

Welchen Ort hat das 20. Jahrhundert im kulturellen Gedächtnis der Gegenwart?

Das 20. Jahrhundert trägt schon jetzt eine Vielzahl schillernder Titel, die seinen weltgeschichtlichen Platz bestimmen sollen: das Katastrophenjahrhundert, das Zeitalter der Extreme, das Jahrhundert der Ideologien, das Amerikanische Jahrhundert. Doch wie plausibel sind solche Etikettierungen im Licht aktueller Forschungen? Gemeinsames Ziel der hier versammelten Beiträge ist es, das je nach Perspektive »kurze" oder »lange" 20. Jahrhundert als eine von Kontinuitäten und Zäsuren durchzogene, aber doch unter gemeinsamen Blickwinkeln erfassbare Epoche zu begreifen.
Aus dem Inhalt:
Martin Sabrow: Das Jahrhundert vermessen
Peter Ulrich Weiß: Grenzregime als Epochenphänomen
Jörg Baberowski: Die Sowjetunion
Ute Frevert: Rationalität und Emotionalität
Gabriele Metzler: Das Jahrhundert der Gewalt und ihre Einhegung
Rüdiger Graf: Die Krise als epochemachender Begriff
Frank Bösch: Medienumbrüche und Zäsuren
Jochen Oltmer: Flucht, Vertreibung, Deportation
Heinz-Gerhard Haupt: Der Siegeszug der Konsumgesellschaft
Jan Eckel: Menschenrechte in der internationalen Politik
Winfried Süß: Aufstieg und Krisen des Sozialstaats
Lutz Raphael: Frankreichs Modernität
Sybille Steinbacher: Der Holocaust
Bodo Mrozek: Jugendkultur
Martin Sabrow, geb. 1954, ist Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam und Professor für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte an der HU Berlin; Sprecher des Leibniz-Forschungsverbunds Historische Authentizität. Von ihm liegen zahlreiche Veröffentlichungen zur politischen Kulturgeschichte der Weimarer Republik, der DDR-Geschichte sowie der Geschichtskultur und der deutschen Erinnerungspolitik nach 1989 vor.

Peter Ulrich Weiß, geb. 1970, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam und am Bundesarchiv. Er forscht und publiziert zur Auswärtigen Kulturpolitik im Kalten Krieg, zum Ende des Kommunismus in der DDR und Rumänien sowie zur deutschen Archivgeschichte im 20. Jahrhundert.

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